Personen-Lexikon
Lexikon der Referenten der „Leitfossilien“-Reihe und weiterer Wissenschaftler
Prof. Dr. Hans Strauß
Hans Strauß war Professor für Angewandte Mathematik an der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg. Er forschte seit Anfang der 1970er Jahre zu verschiedenen relevanten Themen aus der Approximationstheorie, einem Teilgebiet der angewandten Analysis. Weitere Forschungsprojekte ab den 1980er Jahren waren Untersuchungen zur besten gleichmäßigen (und L¹-) Approximation durch verallgemeinerte Splines mit festen bzw. variablen Knoten, die Entwicklung von Algorithmen zur Segmentapproximation, die Frage nach der Existenz von Descartes- und schwachen Descartessystemen in Haarschen bzw. schwach Tschebyscheffschen Vektorräumen und komplexe Fragen nach der Interpolierbarkeit von multivariaten Funktionen durch multivariate verallgemeinerte Splinefunktionen. Er verfasste über 60 wissenschaftliche Arbeiten.
Curriculum Vitae
| 1940 | geboren in Nürnberg |
| 1960 | Abitur an der Dürer-Oberrealschule |
| 1960 – 1966 | Studium der Mathematik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg; im Anschluss Assistent am Mathematischen Institut |
| 1968 | Dissertation zum Thema „Zur Theorie verwandter Endomorphismen“ bei Wilhelm Specht am ersten Lehrstuhl für Angewandte Mathematik in Erlangen |
| 1976 | Habilitationsschrift zum Thema „Approximation mit Splinefunktionen und Anwendungen auf die Approximation linearer Funktionale“ an der FAU |
| 1978 – 2006 | Professor am Institut für Angewandte Mathematik (Lehrstuhl Prof. Weinitschke) |
| 2025 | verstorben |
Vorträge bei uns
| 25.10.2001 11:00 – 12:30 | Approximation von Kurven und Flächen durch Splinefunktionen und verwandten Funktionen | Mathematik im Focus ihrer Anwendungen 2 |