ART & Friedrich e.V.

Der ART & Friedrich wurde 1980 unter dem Namen „Verein zur Förderung von Kunst und Kommunikation“ – kurz kuk – gegründet. Später firmierte er unter „ART Nürnberg e.V.“ und veranstaltete von 1984 bis 1993 jährlich die gleichnamige Kunstmesse, die mit 10.000 qm Fläche zeitweilig die größte Süddeutschlands war. Im Umfeld gab es die Kunstzeitschrift PART OF ART, die Galerie artWare und eine Kunstagentur. Die „Schneider-Pleite“ des Immobilienmoguls Dr. Jürgen Schneider läutete das Ende dieser Phase ein.

Die Vereinsmitglieder organisierten ihre Aktivitäten nun in anderen Vereinen und die 4. Deutsche Meisterschaft im Improvisationstheater (Nürnberg 2002) und die Theatersport WM (Deutschland 2006) entstanden und im Jahr 2014 wurde die Simon Marius Gesellschaft gegründet. Seit 2015 richtete sich der ART Nürnberg auf künstlerische Darbietungen aus, die wissenschaftliche Erkenntnisse mit den Mitteln des Theaters verbinden. Anlässlich des 100. Jubiläums der Allgemeinen Relativitätstheorie wurde die Theaterproduktion „EinsteinKI will tanzen“ uraufgeführt (Tübingen 2016).

Schon seit dem Jahr 2000 konzipierte das Cauchy-Forum-Nürnberg Vortragsreihen und Tagungen. Nachdem dieser Verein Mitte 2018 eingestellt wurde, hat der ART Nürnberg die sog. „Leitfossilien“-Reihe für das Nicolaus-Copernicus-Planetarium übernommen und wird die Reihe für das Bildungszentrum Nürnberg in diesem Jahr in Kooperation mit der Friedrich-Alexander-Universität fortführen. Zur Dokumentation der Veränderung benannte er sich in ART & Friedrich um.

Bis Januar 2019 werden Teile der Website des Cauchy-Forum-Nürnberg noch genutzt. Danach werden das Archiv und das Personenlexikon auf diese Internetpräsentation umziehen.